CuddlyChat - Chat
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Ratgeber für Eltern und Lehrer
Die Benutzung des Internets ist für Jugendliche heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Anders als viele Erwachsene, nutzen sie das Internet in den meisten Fällen hauptsächlich zur Freizeitgestaltung. Kommunikation ist dabei ein besonders wichtiges Thema. Besonders das Chatten ist für viele Jugendliche spannend und unterhaltsam. Dadurch, dass beim Chatten ausschließlich mit Textmitteilungen kommuniziert wird, ist die Hürde für einen Gesprächsanfang nämlich sehr gering. Mühelos kann man so nicht nur mit „echten“ Freunden aus Schule, Verein etc. in Kontakt bleiben, auch mit neue Menschen, die vielleicht hunderte Kilometer weit weg wohnen, können sich interessante und abwechslungsreiche Gespräche, die den eigenen Horizont und Erfahrungsschatz erweitern, ergeben.
Allerdings birgt die besondere Kommunikationsart im Chat, insbesondere mit fremden Menschen, auch Risiken, über die wir hier aufklären möchten. Außerdem möchten wir Ihnen ein paar Hilfestellungen geben, wie Sie mit diesen Risiken umgehen können.

Begleiten Sie Ihren Nachwuchs beim Chatten

Um ein möglichst sicheres Chatten zu gewährleisten, sollten Sie, gerade die Jüngeren, insbesondere in der ersten Zeit beim Chatten begleiten. Setzen Sie sich zusammen mit Ihrem Kind an den PC und verschaffen Sie sich einen Eindruck davon, was Ihr Kind im Chat erlebt. Besprechen Sie dann gemeinsam, wie man am besten schwierige Gesprächssituationen meistert. Dadurch erfahren Sie, auf welche Weise ein Chat funktioniert und können auftretende Probleme besser nachvollziehen. Sollten Sie bei der Begleitung Ihres Kindes im Chat einen Teilnehmer bemerken, der Ihr Kind belästigt oder in anderer Form negativ auffällig wird, nutzen Sie unser Notrufsystem (vgl. Notrufsystem), um den Nutzer zu melden. Unterhalten Sie sich dauerhaft regelmäßig mit Ihrem Nachwuchs über dessen Online-Erfahrungen und Bekanntschaften. Häufig können Sie so schon früh erkennen, ob sich mögliche Probleme durch die Nutzung ergeben. Gerade Teenager sind mit Problemen schnell überfordert, leisten Sie Ihnen dabei mit Ihrer Erfahrung Hilfe. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie seine Online-Erlebnisse ernstnehmen.

Anonymität

Alle Angaben (wie Alter, Geschlecht, ...), die andere Teilnehmer im Chat veröffentlichen, können von uns nicht überprüft werden. Einige wenige Teilnehmer nutzen diese Anonymität dazu aus, um unter falschen Angaben andere zu täuschen und zu belästigen. Ihren Kindern muss daher bewusst sein, dass persönliche Angaben auch falsch sein können. Neuen Chatpartnern sollte daher zunächst nicht zu viel Vertrauen geschenkt werden.

Persönliche Daten

Vor der Nutzung von CuddlyChat sollten Sie mit Ihrem Kind über die Weitergabe von persönlichen Daten (Nachname, Telefonnummer, Adresse, Fotos und private E-Mail-Adressen) sprechen. Diese Daten können bei unvorsichtiger Weitergabe sehr schnell unkontrolliert kopiert, weitergeleitet und vervielfältigt werden. Sie sollten mit Ihrem Kind besprechen, dass solche Angaben nicht ohne Ihr ausdrückliches Einverständnis weitergegeben werden dürfen.

Kontaktfilter

In den Privatsphäreeinstellungen des Profils kann festgelegt werden, welches Alter und Geschlecht die Personen haben sollen, die Ihr Kind anschreiben dürfen. Ist Ihr Kind jünger als 16 Jahre, gibt es automatisch eine Voreinstellung, die verhindert, dass deutlich ältere Personen Ihr Kind privat anschreiben. Sie sollten gemeinsam die Einstellungen prüfen und gegebenenfalls anpassen. Um zu den Einstellungen zu gelangen öffnen Sie das Nutzerprofil mit einem Klick der rechten Maustaste auf den Nicknamen. Über den Button 'Bearbeiten' gelangen Sie zu den Einstellungen, in denen sich der Bereich 'Privatsphäreeinstellungen' befindet.
Bitte bedenken Sie, dass der Filter nur die Profilangaben von anderen Nutzern berücksichtigt und es nicht ausgeschlossen werden kann, dass diese nicht der Wahrheit entsprechen.

Belästigungen und Beleidigungen

Manche Belästigungen sind für Kinder nicht sofort erkennbar, weil sich der Gesprächspartner bei Gesprächsbeginn freundlich und interessiert gibt. Hinter solchen Gesprächspartnern können sich in seltenen Fällen aber auch Erwachsene mit pädosexuellen Neigungen verbergen, die versuchen, einen engen Kontakt zu Kindern aufzubauen. Möglicherweise versucht ein solcher Gesprächspartner sogar ein Kind dazu zu überreden, ihm Fotos zu schicken oder sich mit ihm zu treffen. Sie sollten daher präventiv mit Ihrem Kind über dieses Thema sprechen. Wir stellen auf diesen Seiten auch einen Ratgeber für Teens zur Verfügung. Gehen Sie diesen am besten mit Ihrem Kind durch und sprechen mit diesem über alle wichtigen Punkte.

Hilfsmittel im Chat

Bei Belästigungen, Beleidigungen oder anderen Störungen durch Nutzer, kann Ihr Kind aktiv gegen die Störer vorgehen. Hierzu stellen wir unseren Nutzern ein Notrufsystem und eine Ignorefunktion zur Verfügung.

Notrufsystem

Wenn ein Nutzer im Chat belästigt, beleidigt oder sonst wie gestört wird, kann er dies über das Notrufsystem von CuddlyChat melden. Zur Aktivierung dieses Notrufsystems finden Sie einen Notrufbutton unten rechts im Chatfenster. Wenn Sie bzw. Ihr Nachwuchs auf diesen Button klicken, können Sie angeben, welches Verhalten und welchen Nutzer Sie melden möchten. Nach Absenden des Notrufs wird ein Administrator informiert, der die ganze Angelegenheit anhand Ihrer Angaben bewerten und den störenden User sanktionieren kann. Wenn Sie Ihr Kind beim Chatten begleiten, sollten Sie es auf diesen Button besonders hinweisen.

Ignorefunktion

Jedem User steht die so genannte Ignorefunktion zur Verfügung. Am einfachsten kann diese aktiviert werden, wenn Ihr Kind mit der rechten Maustaste auf den Nicknamen des Users klickt, der ignoriert werden soll. Hierdurch öffnet sich das Profil des Nutzers in dem sich am unteren Ende ein Button mit der Aufschrift ignore befindet. Wird dieser gedrückt, ist es dem ignorierten Nutzer nicht mehr möglich, Ihrem Kind zu schreiben. Diese Funktion kann zudem auch ausgelöst werden, indem der Nutzer im Chat /ig NICKNAME eingibt. Dabei ist das Wort NICKNAME durch den Nicknamen der Person, die ignoriert werden soll, zu ersetzen.

Persönliche Treffen mit Chat-Bekanntschaften

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn sich Jugendliche mit Bekanntschaften aus dem Chat treffen möchten. In diesem Fall sollten Sie unbedingt über Zeit und Ort des Treffens informiert sein. Es ist sehr ratsam, dass sich während des ersten Kontakts eine erwachsene Vertrauensperson in Sichtweite befindet und die Situation im Blick behält.

Instant-Messenger-Programme

Instant-Messenger-Programme (wie z.B. MSN oder ICQ) sind externe Programme, die separat auf dem Rechner installiert werden können und in keinem direkten Bezug zu CuddlyChat stehen. In solchen Programmen wird eine Freundesliste angezeigt, an der der Nutzer ablesen kann, welcher seiner Freunde gerade online ist. Mit diesen Personen kann dann direkt über das Instant-Messenger-Programm kommuniziert werden. Dies per Text-Nachrichten (wie in einem Chat), per Sprachübermittlung mittels eines Mikrofons (wie bei einem Telefonat) und meist auch per Videonachrichten (mittels einer Webcam). Solche Programme sind dazu gedacht, mit Freunden und Bekannten zu kommunizieren. Ihre Kinder sollten diese Programme nur dazu nutzen, Kontakt zu persönlichen Freunden (z.B. Mitschülern) zu halten. Personen, die Ihre Kinder gerade erst im Internet kennengelernt haben, sollten keinesfalls auf die Freundesliste eines Messengerprogrammes gesetzt werden. Bei Messenger-Programmen besteht, wie oben dagestellt, nämlich die Möglichkeit der Übertragung von Live-Videos, Bildern und Audiodaten. Somit besteht die Gefahr einer Konfrontation mit ungeeigneten Inhalten wie pornographischen Bildern oder Videos. Weitere wichtige Sicherheitstipps zu Messengern finden Sie auf dieser Seite.

Tauschen Sie sich mit anderen Eltern aus

90% der Kinder und Jugendlichen nutzen regelmäßig das Internet. Sprechen Sie mit anderen Eltern über deren Erfahrungen mit dem Internet, und tauschen Sie Tipps aus.